Haus der Materialisierung
Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung in Berlin-Mitte. Ein Zusammenschluss von Initiativen rund um nachhaltiges Wirtschaften – mit Werkstätten, Materialvermittlung und Bildungsangeboten.
Über das Haus der Materialisierung
Das Haus der Materialisierung (HdM) ist ein Zusammenschluss von Initiativen, die sich für nachhaltiges Wirtschaften und klimagerechte Ressourcennutzung einsetzen. Als Teil des Modellprojekts Haus der Statistik am Alexanderplatz versteht es sich als offenes Zentrum, in dem Materialien weitergenutzt, repariert und neu gedacht werden – statt im Müll zu landen.
Angebote und Werkstätten
Zero Waste Bau- und Kreativmarkt
Gerettete Materialien wie Stoffe, Holz und Eisenwaren werden gesammelt und kostengünstig weitergegeben. So bleiben wertvolle Rohstoffe im Kreislauf und werden einer neuen Nutzung zugeführt.
Textilwerkstatt
In der offenen Textilwerkstatt können Kleidungsstücke repariert und durch Upcycling aufgewertet werden – ein praktischer Beitrag gegen Fast Fashion und Ressourcenverschwendung.
Holzwerkstatt
Aus Restmaterial entstehen in der Holzwerkstatt neue Möbel und Gebrauchsgegenstände. Die Werkstatt steht allen offen, die selbst handwerklich tätig werden möchten.
Fahrradwerkstatt (FahrArt)
Die Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt bietet Werkzeug, Ersatzteile und Unterstützung für eigenständige Reparaturen – niedrigschwellig und gemeinschaftlich organisiert.
Materialvermittlung
Über Initiativen wie die MaterialMafia und den Cosum Leihladen werden Materialien und Gegenstände vermittelt, die andernfalls entsorgt würden. Leihen statt Kaufen wird hier gelebte Praxis.
Bildung und Vermittlung
Das HdM bietet regelmäßig Führungen, Workshops und Bildungsveranstaltungen zu Themen rund um Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und klimaschonenden Konsum an. Führungen finden dienstags um 16:00 Uhr statt (Anmeldung erforderlich).
Wirkungsfelder
Ressourcenschonung
Durch Wiederverwendung, Reparatur und Materialvermittlung werden Abfälle vermieden und natürliche Ressourcen geschont. Jedes weitergenutzte Material ist eines weniger, das neu produziert werden muss.
Gemeinschaft und Teilhabe
Die offenen Werkstätten und Angebote stehen allen Menschen offen – unabhängig von Einkommen oder Vorkenntnissen. So wird nachhaltiges Handeln niedrigschwellig und inklusiv.
Wissenstransfer
Durch praktische Workshops und Bildungsangebote wird handwerkliches Wissen weitergegeben und ein Bewusstsein für die Zusammenhänge von Konsum, Ressourcenverbrauch und Klimaschutz geschaffen.
Informationen
Öffnungszeiten
- Dienstag – Mittwoch, 15:00 – 19:00 Uhr